Sicherheitsdienst für die Jugendhilfe
Schutz für Kinder, Jugendliche und das Umfeld – im Rahmen Ihres pädagogischen Konzepts. Protect & Care Security unterstützt Jugendhilfe-Einrichtungen mit deeskalierender Präsenz, Krisenintervention und Sicherheit, die entlastet statt einschüchtert.
Wenn ein einzelner Jugendlicher eine ganze Wohngruppe in Aufruhr bringt, hilft keine Härte – sondern Ruhe, Erfahrung und Präsenz. Wir sorgen für eine sichere Einrichtung in der Jugendhilfe: für die Kinder, für die Jugendlichen und für Ihr Team.
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Sicherheitsdienst für die Jugendhilfe: Schutz, der Ihr Konzept trägt statt bricht
Sicherheit in der Jugendhilfe darf kein „Wegsperren“ sein und keine martialische Präsenz, die Kinder verunsichert und Ihre Beziehungsarbeit zerstört. Deshalb ehrlich vorweg: Wir ersetzen keine Erzieher und kein pädagogisches Konzept. Wir übernehmen den Part, für den Ihr Team nicht ausgebildet sein sollte – das sichere Handeln in der akuten Gefahr. So geben wir Ihrer pädagogischen Arbeit den geschützten Rahmen zurück, in dem Beziehungsarbeit wieder möglich wird. Unser Leitsatz: Vorbeugung ist besser als Deeskalation. Und Deeskalation ist besser als Gewalt.
Begleitschutz für gefährdete Jugendliche und das Betreuungspersonal unterstützt die Sicherheit bei alltäglichen Abläufen in den Jugendhilfeeinrichtungen. In angespannten Situationen bringen wir die notwendige Ruhe hinein.
Standwachen sichern sensible Bereiche wie Personalräume oder Therapiezimmer gezielt ab.
Einsatzbereiche unseres Sicherheitsdienstes in der Jugendhilfe
Als Sicherheitspartner für die Jugendhilfe sind wir deutschlandweit tätig. Mit Trägern in großen Städten wie Mannheim und Wiesbaden arbeiten wir langfristig zusammen. In den verschiedenen Regionen übernehmen wir den Schutz der Einrichtungen freier und öffentlicher Träger.
In Wohnprojekten für gefährdete Jugendliche sind wir für die Krisenintervention und den Schutz im Alltag zuständig. In Förder- und Betreuungszentren für die Kinder- und Jugendförderung sorgen wir während der Öffnungszeiten für Absicherung. Dafür sind wir z. B. in Dortmund im Einsatz.
Unsere Einsatzbereiche decken die Security in Jugendeinrichtungen aller Art ab:
Wohngruppen / Betreutes Wohnen für Kinder und Jugendliche
Intensivpädagogische Einrichtungen
Sozialpädagogische Zentren
Notunterkünfte und Übergangseinrichtungen
Tagesstätten
Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Kernleistungen: So schützen wir Jugendhilfe-Einrichtungen in ganz Deutschland
Der Präsenzschutz ist Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit in der Jugendhilfe: erfahrene, speziell geschulte Einsatzkräfte sind sichtbar vor Ort und deeskalieren, bevor etwas eskaliert. Je nach Bedarf bieten wir außerdem:
- 1:1-Betreuung einzelner, besonders herausfordernder Kinder und Jugendlicher („Systemsprenger“) – eine Kraft, die durchgehend an der Seite eines Klienten bleibt und das Team entlastet.
- Sitz- und Nachtwachen zur Absicherung sensibler Zeiten und Bereiche.
- Begleitschutz für gefährdete Jugendliche und für Mitarbeitende bei kritischen Terminen.
- Zutrittskontrolle, um unbefugte oder mit Näherungsverbot belegte Personen fernzuhalten.
Ein Systemsprenger ist ein Kind oder Jugendlicher, dessen Verhalten die üblichen pädagogischen Strukturen sprengt – wir sprechen lieber von Grenzgängern. 1:1-Betreuung schließt genau die Lücke, die ein normaler Betreuungsschlüssel nicht abdecken kann.
So arbeiten wir bei Security-Einsätzen in Jugendhilfezentren
Gewaltfreiheit und ein hohes Sicherheitsgefühl sind die wichtigsten Ziele unserer Arbeit. Wir handeln dabei immer im Rahmen des § 45 SGB VIII: In einer erlaubnispflichtigen Jugendhilfeeinrichtung ist ein Sicherheitsdienst eine unterstützende Maßnahme unter klar definierten fachlichen Voraussetzungen – kein Ersatz für pädagogische Fachkräfte. An der Orientierung der Landesjugendämter (LWL/LVR) richten wir uns aus. Sicherheit ergänzt Ihre Aufsichtspflicht, sie ersetzt sie nicht: Unsere Kräfte übernehmen die Gefahrenabwehr, Ihr Team bleibt für die pädagogische Verantwortung zuständig. Jeder Einsatz beginnt mit einer Risikoeinschätzung und wird vollständig dokumentiert.
Sind mehrere Sicherheitskräfte vor Ort, so stimmen sich diese per Funk ab. Die Mitarbeiter unseres Sicherheitsdienstes stehen zudem ständig im Kontakt mit Ansprechpartnern in den Einrichtungen.
Dadurch ist eine schnelle Reaktion auf plötzliche Risikosituationen möglich. In diesen kritischen Momenten zahlt sich die Erfahrung unserer Fachkräfte aus: Sie behalten auch unter Druck stets den Überblick und haben eine angemessene deeskalierende Taktik für jede Art von Krise zur Hand.
Einsatzgebiet und Verfügbarkeit unserer Security-Teams für die Jugendhilfe
Wir arbeiten bundesweit mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe zusammen – in Großstädten wie Hamburg oder Köln ebenso wie in kleineren Städten und ländlichen Räumen. Bei dringenden Einsätzen in der Krisenintervention sind wir in vielen Fällen binnen Stunden vor Ort, auch nachts und am Wochenende.
Sicherheit durch qualifizierte Fachkräfte
Sicherheit in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen gehört in erfahrene Hände. Unsere Einsatzkräfte sind nach § 34a GewO sachkundegeprüft und legen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein erweitertes Führungszeugnis (§ 30a BZRG) vor. Über die reine Security-Qualifikation hinaus bringen sie ein pädagogisches und traumasensibles Grundverständnis, Deeskalationstraining und Erfahrung mit herausforderndem Verhalten mit – ausgewählt über strenge Persönlichkeitstests, damit sie auch in hitzigen Momenten einen kühlen Kopf behalten.
Die Eignung jedes einzelnen Mitarbeiters in diesem anspruchsvollen Einsatzfeld stellen wir durch strenge Persönlichkeitstests sowie hohe Anforderungen an den fachlichen Hintergrund sicher.
Effizient und zielorientiert: So läuft die Zusammenarbeit ab
Unsere Kunden in der Jugendhilfe benötigen in der Regel schnell Hilfe. Deshalb haben wir effiziente Abläufe etabliert, von der Anfrage bis zur abschließenden Einsatzdokumentation.
- Anfrage: Greifen Sie bei dringendem Bedarf an externer Unterstützung für die Sicherheit in Ihrer Jugendhilfe-Einrichtung einfach zum Telefon. Geben Sie uns kurz und bündig die wichtigsten Infos zu Ihrer Sicherheitslage.
- Risikoeinschätzung und Teamauswahl: Unsere Experten schätzen auf Basis Ihrer Infos und der eigenen Erfahrung die Gefahrenlage ein und stellen ein passendes Team aus Sicherheitskräften in Ihrer Stadt zusammen. Wir haben ständig Fachleute in Bereitschaft und können diese sofort losschicken.
- Einsatzstart: Der Einsatzleiter meldet sich vor Ort bei Ihnen und übernimmt mit seinem Team die notwendige Absicherung.
- Einsatzende: Ist die Krisensituation beigelegt, wird der gesamte Einsatz inklusive eventueller Zwischenfälle und Maßnahmen genau dokumentiert und Ihnen als Protokoll zugeschickt.
- Feedback: In der „Ruhe nach dem Sturm“ besprechen wir, wie der Einsatz gelaufen ist.
Einsatzszenarien: Typische Aufträge für unseren Sicherheitsdienst in der Jugendhilfe
Besonders häufig werden wir gerufen bei: Gewaltausbrüchen einzelner Jugendlicher, die eine ganze Wohngruppe in Aufruhr bringen; übergriffigen oder uneinsichtigen Eltern und Erziehungsberechtigten; Vandalismus, Sachbeschädigung und Brandstiftung; Drogen- oder Bandenkriminalität im Umfeld; internen Konflikten zwischen Bewohnern; sowie bei akuter Gefährdung von Mitarbeitenden. Ob Wohngruppe, Betreuungs- und Förderzentrum, Familienhilfe oder offene Jugendarbeit – wir passen den Einsatz an die konkrete Lage an.
Unser Ratgeber
Wenn in Schulen, Jugendzentren oder zuhause die Lage eskaliert...
Wie funktioniert Deeskalation im Umgang mit Kindern und Jugendlichen? In unserer Arbeit als Sicherheitsdienst für pädagogische Einrichtungen ist die Deeskalation…
Aggressive Jugendliche: Wo gibt es professionelle Hilfe? In Schulen, daheim, in Jugendhilfeeinrichtungen und Wohngruppen: Aggressivität von Jugendlichen ist an vielen…
Welche Sicherheitstechnik ist in Schulen und Jugendheimen erlaubt? Unser Sicherheitsdienst für pädagogische Einrichtungen arbeitet auch mit moderner Sicherheitstechnik. Wir zeigen,…
Häufige Fragen zum Sicherheitsdienst für die Jugendhilfe
Ersetzt der Sicherheitsdienst unser pädagogisches Personal?
Nein. Wir übernehmen ausschließlich die sicherheitsrelevanten Aufgaben und schaffen den geschützten Rahmen, in dem Ihr Team pädagogisch arbeiten kann – immer in Abstimmung mit Ihren Fachkräften und innerhalb Ihres Schutzkonzepts.
Wie schnell sind die Sicherheitskräfte für Jugendhilfe-Einrichtungen verfügbar?
Innerhalb von ein bis drei Stunden haben wir in den meisten Fällen passendes Personal für den Schutz in Jugendeinrichtungen vor Ort.
Wie werden die Kosten für die Security in Jugendeinrichtungen kalkuliert?
Die Kosten sind abhängig vom Bundesland, der Tageszeit und Dauer des Einsatzes und der benötigten Spezialkompetenzen des Sicherheitspersonals. Als Sicherheitsdienst müssen wir die Tariflöhne in Ihrem Bundesland ansetzen, wenn Sie uns für den Schutz in Jugendhilfe-Einrichtungen beauftragen.
Darf ein Sicherheitsdienst in einer Jugendhilfeeinrichtung (§ 45 SGB VIII) eingesetzt werden?
Ja – als unterstützende Maßnahme unter klar definierten fachlichen Voraussetzungen. In erlaubnispflichtigen Einrichtungen nach § 45 SGB VIII ersetzt Sicherheit keine pädagogische Fachkraft, sondern sichert den Rahmen. Wir richten uns nach der Orientierung der Landesjugendämter (LWL/LVR) und stimmen den Einsatz mit Ihrer Einrichtungsleitung ab.
Was ist ein Systemsprenger – und wie hilft 1:1-Betreuung?
Als Systemsprenger (wir sagen lieber Grenzgänger) bezeichnet man Kinder und Jugendliche, deren Verhalten die üblichen pädagogischen Strukturen sprengt. Eine 1:1-Betreuung stellt eine durchgehende, ruhige Bezugsperson für Sicherheit an die Seite – das entlastet Gruppe und Team und beugt Eskalationen vor.
Welche Qualifikation braucht Security in der Jugendhilfe?
Unsere Einsatzkräfte sind nach § 34a GewO sachkundegeprüft, legen ein erweitertes Führungszeugnis (§ 30a BZRG) vor und sind zusätzlich in Deeskalation und im traumasensiblen Umgang mit Kindern und Jugendlichen geschult.
Ab wann sollte eine Einrichtung einen Sicherheitsdienst einsetzen?
Sobald wiederholte Eskalationen, Eigen- oder Fremdgefährdung oder die Gefährdung von Mitarbeitenden den normalen Betrieb übersteigen – oder wenn Personal für eine notwendige 1:1-Aufsicht fehlt. Im akuten Notfall sind wir in der Regel innerhalb von ein bis drei Stunden vor Ort.